Was Interim-Manager ignorieren müssen

June 28, 2018

Im Interim Management, insbesondere in der Mitte, mitten im Sandwich, wird der Unterschied gemacht. Auf der zweiten und dritten Führungsebene wird letztlich darüber entschieden, wie erfolgreich und schnell Organisationen mit der Entwicklung, aber vor allem der Umsetzung von Strategien, der Kultur und kontinuierlichen Verbesserungen vorankommen.

 

 

Im Sandwich ist es anstrengend

 

 

Wie bei einem Sandwich macht der mittlere Teil den Unterschied aus. Es ist ein anspruchsvoller Job, als Bereichsleiter indirekt Kollegen nach rechts und links zu führen, den Chef auch immer wieder in die richtige Richtung zu bringen und sich zugleich emphatisch um die Führung und Befähigung der Mitarbeiter zu kümmern. Und das eine oder andere Sachthema ist auch nicht zu vergessen. Das ist auf der obersten Managementebene zwar ähnlich, jedoch nicht ganz so zermürbend.

 

Ignoranz-Prinzipien

Wer hierbei nicht durchdrehen will, nicht früher oder später an dieser Zerreißprobe Schaden nehmen möchte, sollte sich zügig einige Prinzipien zu eigen machen und sich eisern diszipliniere. Lesen Sie in meinem letzten Blogbeitrag mehr zum Thema Disziplin.

Es handelt sich um Prinzipien, die einerseits sicherstellen, dass einem nicht ständig Zeit gestohlen wird und man nur noch nach 18 Uhr zum eigentlichen Arbeiten kommt. Andererseits sollen diese Prinzipien dafür sorgen, dass man emotional nicht überlastet wird, sich also weder unnötig ärgert noch ohne wirklichen Anlass sorgt oder grämt.

Mit meiner Strategie-Matrix erreiche ich höchste Flexibilität. Senden Sie mir eine Nachricht, wenn Sie die Strategie Matrix erhalten möchten.

 

Dabeisein ist nicht alles

Wie viele Einladungen zu Besprechungen erhalten Sie pro Woche? Nehmen Sie oder Ihre Sekretärin diese alle ungefragt an? Das geschieht allzu häufig. Gleichzeitig beklagen wir ständig, dass wir in zu vielen Meetings sitzen und nicht zu den wirklich wichtigen Dingen kommen. Deshalb: Beginnen Sie, diese Anfragen im Zweifelsfall einfach zu ignorieren. Sind Sie sich nicht ganz im Klaren darüber, ob Ihre Anwesenheit nicht doch erforderlich ist, senden Sie eine kurze Rückantwort mit der Frage: „Warum muss ich bei der Besprechung anwesend sein?“ Fragen Sie nicht „Warum soll ich dabei sein?“ Ihre Frage muss klar zum Ausdruck bringen, dass Sie wissen möchten, warum Ihre Anwesenheit als zwingend notwendig erachtet wird. Dafür kann es nur zwei Gründe geben: Sie werden bei einer Entscheidungsfindung als einer der Entscheidungsträger gebraucht, oder Sie müssen einen Beitrag leisten, damit andere im Bilde sind. Dabei handelt es sich um einen Beitrag, den nur Sie leisten können. Alle Anfragen, bei denen keiner dieser beiden Aspekte zum Tragen kommt, sollten Sie schlicht und einfach ignorieren beziehungsweise negativ beantworten.

 

 

Quelle:  Matthias Kolbusa | Strategieberater https://metricsmedia.de/kolbusa20/category/blog/#

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